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  • Kurzreferat:
    Diese Norm legt die Liste der einzusetzenden Prüfflüssigkeiten fest zum Nachweis, dass Bauelemente und Untergruppen nicht nachteilig durch Kontamination mittels Flüssigkeiten beeinflusst werden, denen sie üblicherweise ausgesetzt sein dürfen. Die aufgeführten Flüssigkeiten sind charakteristisch für üblicherweise bei Luft- und Bodenanwendungen eingesetzte und anzutreffende Flüssigkeiten und angepasst an die Anforderungen der ISO 7137 hinsichtlich der Beständigkeit gegen Flüssigkeiten. Diese Liste darf nicht als vollständig angesehen werden; in der Produktnorm dürfen zusätzliche Prüfflüssigkeiten festgelegt sein, gegen welche Einhaltung nachgewiesen werden muss. Diese Norm, wenn in Verbindung mit den in Abschnitt 6 oder den in der Produktnorm festgelegten Prüfanforderungen angewendet, ist als Ausgangspunkt der Prüfung eines Bauelements zur Bestimmung seiner Mindestleistungsfähigkeit anzusehen, wenn es den aufgelisteten Flüssigkeiten ausgesetzt wird. Prüfergebnisse, die aus einer Anzahl von Quellen über einen erheblichen Zeitraum gesammelt wurden, ergaben, dass in vielen Fällen unterschiedliche Ergebnisse erreicht werden können, wenn Flüssigkeiten aus dem Betrieb eingesetzt werden. Die Praktik des Festlegens von Flüssigkeiten basierend auf Leistungskriterien statt auf ihren Bestandteilen kann bedeuten, dass es zwischen Losen der Flüssigkeit, die von unterschiedlichen Herstellern oder sogar vom gleichen Hersteller bezogen werden, Abweichungen hinsichtlich der Prüfergebnisse gibt. Aus diesem Grund wird in der Norm EN 3909 der Einsatz von "genormten Prüfflüssigkeiten" empfohlen, die durch ihre Bestandteile festgelegt sind und die die Chemikalien enthalten, die in üblicherweise eingesetzten Flüssigkeiten verwendet werden. Wenn die Ausrüstung Flüssigkeiten ausgesetzt wird, die nicht in Tabelle 1 enthalten sind oder wenn zusätzliche Prüfflüssigkeiten als erforderlich angesehen werden, muss die Produktnorm diese geforderte, besondere Flüssigkeit identifizieren. Wenn Hersteller sich dafür entscheiden, zusätzliche Prüfflüssigkeiten einzubeziehen (z. B. um eine Kundenanforderung zu erfüllen), geschieht dies auf eigenes Risiko.
  • Dokumentnummer:
    DIN EN 3909
  • Ausgabedatum:
    01.10.2016
  • Dokumentart:
    Norm
  • Titel:
    Luft- und Raumfahrt - Prüfflüssigkeiten und Prüfverfahren für elektrische und optische Bauelemente und Untergruppen; Deutsche und Englische Fassung EN 3909:2016
  • Ersatz für:
    DIN EN 3909(2008-09); DIN EN 3909(2016-03)
  • Autor:
    DIN-Normenausschuss Luft- und Raumfahrt (NL)
  • Suchbegriff:
    Anweisung; Arbeitsschutz; Bauelement; Baugruppe; Betriebsbedingung; elektrisch; elektrisches Bauelement; Flüssigkeit; Gesundheitsschutz; Komponente; Luft- und Raumfahrt; Luftfahrt; Luftfahrzeug; mehrsprachig; optisch; Probe; Prüfflüssigkeit; Prüftemperatur; Prüfung; Prüfverfahren; Qualitätssicherung; Raumfahrt; Versuchsdurchführung; Werkstoff
  • Anwendungsfelder:
    20.15 Flüssigkeiten (Säuren, Laugen)
  • Gefährdungen:
    AC Mess- und Prüfverfahren für die Ermittlung von Belastungen und Gefährdungen; CA Chemische Gefährdungen im Allgemeinen
  • ICS:
    49.060 Elektrische Anlagen. Flugzeugbordnetze
  • Preis:
    79,00 EUR
  • Zitat:
    ASTM D 740 (2011)<G>; EN 2349-405 (2006-10)<G>; EN 2591-315 (2015-11)<G>; EN 3841-405 (2004-12)<G>; EN 4057-303 (2005-11)<G>; ISO 7137 (1995-06)<G>; ISO 11075 (2007-04)<G>; ISO 11078 (2007-04)<G>; MIL-PRF-87937 (2001-09-24)<G>; EN 3475-411 (2018-08)<G>; EN 3745-411 (2018-11)<G>; ISO 1817 (2022-06)<G>; SAE AMS 1428K (2018-10-24)<G>; SAE AMS 1476C (2016-01-12)<G>
  • Identisch mit:
    EN 3909(2016-05)<IDT>
  • Aktualisierung:
    Unverändert